Die Evangelische Stadtkirche Monschau

 

 

Ihren Namen Evangelische Stadtkirche Monschau erhielt die Kirche im Gottesdienst zur Wiedereröffnung am 23. August 2014.
Mit dem Namen wird auf die besondere Rolle der Kirche als „Kirche für die Stadt“ hingewiesen. Trägerin der Kirche ist die Evangelische Kirchengemeinde Monschauer Land.

1789 wurde sie in rohem Bruchstein errichtet. Ihre Geschichte ist eng mit dem Namen der Theologen- und Tuchmacherfamilie Scheibler verknüpft. Die Ära der Tuchfabrikanten begründete maßgeblich Johann Heinrich Scheibler (1705–1765). Er hatte schon im Jahr 1751 den Grundstock zu einem Fonds für den Bau einer Kirche in Monschau gelegt. Die Bauerlaubnis ließ indes auf sich warten. Erst 1787 traf die entsprechende Urkunde ein, zwei Jahre später wurde die Kirche von Pfarrer Maximilian Friedrich Scheibler (1759–1840) eröffnet, einem Vetter des inzwischen verstorbenen Tuchmachers.
Viele Jahre dauerte die Renovierung des klassizistischen Gebäudes, welches sich im Zentrum der

Stadt unmitterbar an der Rur liegtbefindet. Nun erstrahlt der Innenraum in schlichtem Weiß. Ein schöner Kontrast zu den Emporen und Wandverkleidungen in dunklem Holz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Fotos Jens-Peter Bentzin